Psychotherapie
Nadja Hashish BA.pth.
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Methoden und Konzepte


Am Beginn der Therapie steht ein genaues Herausarbeiten des spezifischen Problems. Dieses wird auf den Ebenen Denken, Handeln, Fühlen und den körperlichen Empfindungen, analysiert. Darüber hinaus werden nützliche, angemessene und hilfreiche Verhaltensweisen die ein Klient zeigt, identifiziert und es werden Ressourcen erfasst, die effektiv in den therapeutischen Prozess eingebaut werden.

Weiters ist es wichtig, die Funktion und Symptomatik eines veränderten Gefühlserlebens im Bezug auf den lebensgeschichtlichen Kontext und das soziale Umfeld, zu erkennen.

Nach dieser zu Beginn durchgeführten sogenannten Verhaltensanalyse, werden anschliessen die weiteren Verfahren gestaltet.

Expositionsverfahren


Expositionsverfahren, bei denen der Klient vom Therapeut begleitet wird, werden voll allem bei Angststörungen eingesetzt. Der gewünschte Effekt ist die Erkenntnis, dass die bestehende Angst unbegründet ist.

Arten von Konfrontationsverfahren:

Graduelle Konfrontation:
  • Systematische Desensibilisierung: Die Durchführung verläuft in mehreren Schritten. Zunächst werden die angstauslösenden Reize in einer Hierarchie geordnet, wobei die Position eines Reizes durch den Grad der Angst bestimmt wird (Angsthierarchie).
Im nächsten Schritt lernt der Klient sich anhand spezieller Entspannungstechniken, tief zu entspannen.
Das Konfrontationsverfahren beginnt damit, dass sich der Klient entspannt und sich in diesem Zustand den am wenigsten angstauslösenden Reiz der Angsthierarchie so lange vorstellt, bis dieser Reiz keine Angst mehr auslöst.
Während der Desensibilisierung soll der Klient den Reiz sowie seine gedanklichen und emotionalen und physiologischen Reaktionen genau beschreiben.

Die systematische Desensibilisierung ist vor allem bei phobischen Reaktionen angezeigt.
  • Habituationstraining: Bei der systematischen Desensibilisierung findet die schrittweise Konfrontation mit den angstauslösenden Reizen in der Vorstellung statt. So führt man beim Habituationstraining die Konfrontation in der Realität durch.
Massierte Konfrontation:
  • Flooding (Überflutung): Die Behandlung wird schnell und massiert durchgeführt. Sie kann sowohl in der Vorstellung (in sensu) als auch in der Realität (in vivo) durchgeführt werden.
Flooding in sensu dient vor allem dazu, beim Klient, durch intensive Vorstellung der am stärksten angstauslösenden Situation, die Gedanken und Gefühle in höchster Intensität auszulösen. Es handelt sich um eine Reaktionsüberflutung.

Dies führt zunächst zu einem erheblichen Anstieg der Angstreaktionen. In der Folge kommt es jedoch zu einem spontanen Rückgang der belastenden Gedanken und Gefühle.
Der Klient lernt, durch direkte Anleitung des Therapeuten, unter Anwendung hilfreicher Techniken, die angstauslösenden Situationen alleine aufzusuchen und diese zu bewältigen.
Flooding in vivo: Der Klient wird unter therapeutische Begleitung mit den tatsächlichen Angstsituationen konfrontiert. Ziel ist es, durch die Konfrontation mit der am stärksten angstauslösenden Situation, eine Reaktionsüberflutung herbeizuführen.

Dadurch soll der Klient die Erfahrung machen, dass die Angst keine katastrophalen Auswirkungen hat, und von selbst wieder abnimmt.
Das Ziel des Floodings ist das Herbeiführen der Angstreaktionen. Ohne sie kann der Klient keine Erfahrungen mit diesen Reaktionen sowie im Umgang mit dem Einsatz von Bewältigungsstrategien machen.

Euthyme Therapie


Euthyme Therapie oder Genusstherapie ist ein begleitendes Verfahen, das bei Depressionen, Suchterkrankungen sowie bei psychosomatischen Störungen Anwendung findet. Ziel der euthymen Therapie ist, dass Patienten den Genuss bewusst erleben, und dadurch positive Empfindungen gefördert und gestärkt werden.

Operante Verfahren


Diese Verfahren basieren darauf, dass durch eine Veränderung der Konsequenzen, Verhalten verändert werden kann. Hierzu werden Kontingenzverträge erstellt, in welchen das Zielverhalten und dessen Belohnung festgelegt werden.

Kognitive Verfahren


Ziel kognitiver Verfahren ist es, Denkmuster des Klienten umzustrukturieren, sodass er Situationen und Reize anders zu bewerten lernt. Methoden kognitiver Verfahren sind:
  • Sammeln und Festhalten „automatischer Gedanken“
  • Zweispaltentechnik: Es werden Argumente gesammelt, die gegen die automatisierten Gedanken sprechen
  • Realitäts-Check: Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen werden auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft
  • Entkatastrophisieren: Überprüfen, ob es sich bei Befürchtungen tatsächlich um eine Katastrophe handelt.

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